Hüftdysplasie (Hüftreifungsstörung)

Die Hüftdysplasie kommt bei etwa 3 von 100 Kindern vor und ist somit eine häufige Erkrankung des Neugeborenen. Mädchen sind etwa 6 mal häufiger als Jungen betroffen. Zusätzliche Risikofaktoren sind Kaiserschnitt, Beckend- oder Steißlage sowie Dysplasiefälle in der Familie. Durch das mangelnde Wachstum der Hüftpfanne ist das Hüftdach zu steil und/oder zu klein angelegt. Als Folge dieser Fehlbildung wird der Hüftkopf nicht richtig überdacht (sog. "Containment"), und das Hüftgelenk droht auszurenken. Die nicht rechtzeitig behandelte Dysplasie führt zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiß (Arthrose). Durch frühzeitiges Screening können viele Fälle vermieden werden. Hierzu ist das Ultraschallscreening der Neugeborenen essentiell. So können Dysplasiefälle rechtzeitig behandelt und die Hüften zur normalen Ausreifung gebracht werden. Sowohl die Erkennung als auch die Therapieführung gehört zu unserem Praxisspektrum.

Hueftsonogramm 02